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Reiterferien in Calbitz

„Die Stallarbeit gehört dazu"

„Ich bin bestimmt schon sechs Jahre dabei", sagt Lisa-Marie Fritzsche. Alicia Weber nickt zustimmend. Beide haben die zurückliegende Woche auf dem Reiterhof von Petra Sachse verbracht. „Hier schließt man jedes Jahr neue Freundschaften und kann viel mehr Zeit mit den Pferden verbringen als in der Schulzeit", sagt Alicia Weber. Lisa-Marie Fritzsche aus Oschatz ist zwölf Jahre alt und hat schon ein eigenes Pferd.

Petra Sachse, die die Reiterferien schon seit zehn Jahren anbietet, möchte ihr und den anderen Kindern die Möglichkeit geben, das Einmaleins des Reitens und der Pferdepflege zu erlernen. „Die Stallarbeit gehört dazu, genau so wie theoretischer Unterricht. Aber am Nachmittag machen wir dann Ausritte und verschiedene Spiele". Mehr als sechs Kinder pro Woche lässt Petra Sachse nicht an den Reiterferien teilnehmen. „Das wäre Massenabfertigung."

Die Mischung sagt auch Florian Lieback zu. Der Zwölfjährige ist der einzige Junge unter fünf Mädchen. „Mein Papa hat mich mal mit hergenommen", sagt er. Jetzt sind es schon seine vierten Reiterferien. „Ich würde am liebsten zwei Wochen hier blieben, das ist eine tolle Abwechslung zum Fußballspielen." reiterferien 09
Das Pferd, auf dem Lisa Sachse reitet, setzt zum Sprung an. Gemeinsam mit fünf weiteren Kindern verlebt die Zwölfjährige noch bis heute Reiterferien auf dem Hof ihrer Mutter Petra Sachse in Calbitz. Das Angebot ist äußerst beliebt, denn für die restliche Ferienzeit sind bereits alle Plätze ausgebucht. (Quelle: OAZ vom 18./19. Juli 2009)

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