Rittergutsbesitzer

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Nach der Vereinigung aller drei Güter Ende des 17. Jahrhunderts waren Besitzer:  

  • Caspar Heinrich von Benkendorf auf Bennin, Skasse, Naundorf, Grödel-Lobichau, Königlich Polnischer Kurfürstlich Sächsischer Geheim Rat, Generalleutnant-Oberster über ein Regiment Ritterpferde, vermählt mit Eva, Christoph Heinrich von Schleinitz auf Grödel, Geheim Rats Tochter, lebte bis 1729.
  • Seine Tochter Erdmuthe Juditha, den 14. November 1719 vermählt zu Großböhla mit Hannibal August von Schmerzing, K. Br. und C. Sächsischer Kammerherr und Amtshauptmann der Ballen Thüringen und Ehrenberg, bekam nach ihres Vaters Tode 1729 Kötitz.
  • 1741 kaufte das Gut Hofrat Friedrich Benedikt Oertel, nach welchem es an die Herren von Ponickau auf Belgershayn, gegen 1752 an die Kammerherrin von Ponickau, dann an den Kammerherrn August Leberecht von Bodenhausen auf Brandis kam.
  • Im Jahre 1802 erstand es der Amtsverwalter Johann Rudolph Mettler für 155000 Thaler, ein vorzüglicher Landwirt und reichbegüteter Mann, der Kötitz, insbesondere auch die Schäferei zu besonderem Flor gebracht haben soll.
  • 1829 kam das Gut in den Besitz des Fürstlich Sondershausischen Kammerrats Wilhelm Leuckardt, dann an dessen Erben.
  • 1860 ist es in Besitz des Fürst Otto von Schönburg-Waldenburg. Zu diesem Zeitpunkt hat das Rittergut 18 Scheffel Gärten, 332 Acker Feld, 60 Acker Wiesen, 218 Acker Holz und 20 Teiche.
  • In den Besitz von Kötitz waren ferner der Commerzienrat Davignon, sodann dessen Schwiegersohn Gutknecht.
  • 1898 kam es in den Besitz des Herrn Adolph Bake.
  • Im Jahre 1916 verkaufte Adolph Bake das Rittergut an die Familie Wilke. Sie waren nun die letzten Besitzer und führten das große Gut bis zum Kriegsende 1945.

 

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Durch die Bodenreform 1945 wurde das Rittergut enteignet, das Schloss ausgeraubt und zerstört.

(Quelle:Neue Sächsische Kirchengalerie. Unter Mitwirkung der sächsischen Geistlichen herausgegeben von Dr. Georg Buchwald. Leipzig: Arwed Strauch 1900ff.)

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